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Musikinstrumente im Erwachsenenalter lernen – gibt es Altersbeschränkung?

Yamaha Digitalpiano

Die meisten Einsteiger lernen ein Instrument in einem Alter, in dem sie mit dem Lesen und Schreiben anfangen. Im zarten Alter von 6-7 Jahren ist das Gehirn offen für Entdeckungsmöglichkeiten. Kinder sind unbeschwerter, sind nicht an bestimmte Arbeitsverpflichtungen wie Beruf oder Studium gebunden und werden langsam in die Welt der Zahlen, Zeichen und Buchstaben behutsam eingeführt. Da passt es auch gut, dass sie sich mit der Musik vertraut machen und dabei Noten lernen. Doch wie ist es im Erwachsenenleben? Ist es schon zu spät, um später ein grandioser Musikkünstler zu sein oder arbeitet das Hirn womöglich anders? Musikinstrumente zu lernen ist eine Disziplin an sich.

Musikinstrumente lernen hat keine Altersbeschränkung

Es ist immer wieder bemerkenswert, dass Musiker selbst im hohen Alter musikalisches Gespür entwickeln und den jüngeren Musiker an Erfahrung im Vorteil sind. Der berühmte Dirigist Pierre Boulez war schon in den 40er Jahren aktiv, zeigte aber mit 80 Jahren auf den Donaueschinger Musiktagen, dass er mit ein Konzert dirigieren kann. Rockstars wie Mick Jagger oder Ozzy Osbourne versprühen auf der Bühne immer noch ordentlich Energie, obwohl sie in den 70ern sind. Klar haben sie jahrzehntelang Musik gemacht.

Doch an diesen Beispielen kann klar erkannt werden, dass Musik keine Altersbeschränkung hat. Das gilt auch für den Start in die Musikwelt. Berühmte Musiker erfinden sich immer wieder, lernen Songs, üben mit Noten und spitzen ihr Gehör für die Musik, die ihnen liegt. Das gilt auch für das Erlernen von Songs mit Instrumenten. Wenn man das Beispiel Piano mal ansieht: die Möglichkeit Noten über Tutorials zu lernen ist heutzutage problemlos über das Internet oder Apps möglich. Ob das Spiel von Erfolg gekrönt ist, ist allein von der Motivation und der Disziplin abhängig.

Das Hirn arbeitet im Erwachsenenalter anders

Im hohen Erwachsenenalter hat man vielleicht berufsbedingt und durch Familie nicht immer die Zeit, etwas Neues zu entdecken oder stundenlang an Gitarren, Klavieren usw. zu hängen, wenn es nicht hauptberuflich genutzt ist. Man sieht ein Instrument als netter Zeitvertreib für zwischendurch. Doch das muss nicht immer der Fall sein. Die Einstellung zur Musik ist Geschmackssache und von der persönlichen Neigung auch abhängig. Verliebt man sich in das Musikspiel, widmen wir uns der Leidenschaft und behalten sie im Auge. Kinder entdecken im jungen Alter die Musik, bleiben am Ball, verarbeiten das Gelernte anders als bei Erwachsenen und eignen sich die Fähigkeiten im Laufe der Jahre mit Übung ein.

Musik erfordert viel Geduld und viel Zeit

Wollt ihr Musik ernsthaft lernen, braucht ihr vor allem Zeit und müsst lernen, auch nach schiefen Tönen und Rückschlägen weiterhin am Ball zu bleiben. Nur durch kontinuierliches Lernen und Üben entwickelt sich im Laufe der Zeit die Liebe zur Musik.

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