Einsteiger Kalimba für Anfänger

Einsteiger Kalimba für Anfänger

Helle Töne, harmonisch, leicht abgespeckt im Funktionsumfang und leicht zu bedienen. Die Kalimba ist in jeglicher Hinsicht ein bemerkenswert konstruiert und clever konstruiert: Das kleine Instrument bringt Kindern und Anfängern wie Einsteigerinnen viel Freude. Der rudimentäre Aufbau des Instruments ermöglicht schnell Erfolge beim Lernen, trotzdem ist das Spiel des Instruments alles andere als primitiv. 

Du willst wissen, wie die Kalimba klingt? Hier im Channel von TheRegular OnlineStore ist ein schönes Video dazu:

 

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Die besten Kalimbas fĂĽr Einsteiger im Vergleich

Kalimbas sind handliche Instrumente, die schnell zu erlernen sind, gut in der Hand liegen und als Einsteiger Instrument recht gĂĽnstig sind. Rund 20 – 40 Euro sind fĂĽr diese besonderen Musikinstrumente zu zahlen. Je nach Qualität, Marke und Beschaffenheit können die Preise dabei recht unterschiedlich ausfallen. Auf dem Markt gibt es eine breite FĂĽlle an Kalimbas. Hier ist eine Auswahl der besten Kalimbas fĂĽr Anfänger im Ăśberblick:

  • Kalimba 17 SchlĂĽssel Daumenklavier
  • Moozica 17 SchlĂĽssel
  • Everjoys Kalimba Daumenklavier

Kalimba 17 SchlĂĽssel Daumenklavier Marimba

Kalimba 17 SchlĂĽssel Daumenklavier

  • 17 Instrument SchlĂĽssel
  • aus hochwertigem Mahagoni-Holz
  • mit Stimmhammer
  • drei Schalllöcher
  • fĂĽr Kinder & Erwachsene

Moozica 17 SchlĂĽssel

Moozica 17 SchlĂĽssel

  • Koa Tonholz Material
  • Massivholz mit wunderschönem Glanz und Finish
  • Erzmetallzinken mit eingravierter Musikskala
  • 17 SchlĂĽssel in C-Dur
  • wasserdichte Kalimba-Hartschale

Kalimba Test – Top Empfehlungen für Beginner

Hier erhältst du ausgewählte Tests zu den jeweiligen Kalimba Instrumenten. Denn bei der Auswahl ist es wichtig, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten trotz der niedrigeren Preise ersichtlich sind. Zu den Testkriterien gehören die Verarbeitung des Instruments, die Bedienung, Ausstattung des angebotenen Sets, Lerneffekt sowie die Bewertung des Preis-/Leistungsverhältnisses. Zwischen einem 20 Euro Modell und einer Kalimba für über 100 Euro bestehen große Unterschiede. Nichtsdestotrotz wird der Fokus auf Einstiegsmodelle gelegt, so dass ihr auch mit geringerem Budget die Kalimba austesten könnt und euch ein erstes Bild macht.

Im Zeitverlauf werden sich hier noch weitere Modelle anhäufen. Die ersten Tests kann man sich aber mal unter die Lupe nehmen.

Kalimba 17 SchlĂĽssel Daumenklavier

Kalimba 17 SchlĂĽssel Daumenklavier

Diese Kalimba besteht aus 17 Lamellenzungen mit drei Schalllöchern, damit du in den Genuss der verschiedenen Klangfarben kommst. Obwohl das Instrument recht günstig ist und man doch keine allzu hohe Qualität erwartet, sind die gespielten Töne glasklar und wirken kaum verstimmt. Wenn doch, kann mit dem mitgelieferten Hämmerchen nachgeholfen werden, indem die Lamellen von unten mit dem Hammer verkürzt werden, um hellere Töne zu spielen oder umgekehrt von oben zu verlängern, um tiefere Töne zu erzeugen.

Mitgeliefert ist auch eine praktische Anleitung mit einigen Songs zum Ausprobieren. Für 20 Euro kann man sich hier nicht beklagen. Es ist eben kein hochwertiges Modell, sondern eher für den Einstieg gedacht. Damit kann man aber bei entsprechender Pflege durchaus für längere Zeit Freude haben.

Verarbeitung 80%
Bedienung 84%
Ausstattung 82%
Lerneffekt 88%
Preis-/Leistungsverhältnis 90%
Gesamtbewertung
84%

Was ist eine Kalimba?

Einsteiger Kalimba

Wir sprechen erst einmal vom Lamellophone. Lamellophone gehören in die traditionelle afrikanische Musik und sind in der Subsahara-Region verbreitet. Als Unterart der Zupfidiophonen bestehen die Instrumente aus Lamellen, die auf einem Brett oder einem Resonanzkasten befestigt sind. Zupfst Du diese Lamellen oder Metallzungen mit den Fingern an, erzeugen sie beim Zurückschnallen einen Ton. Bei den Shona in Simbabwe heißen diese Instrumente Mbira, bei den Chewa und Tumbuka (Malawi) nennt man sie Kalimba. Das gleiche Instrument ist in Zentralafrika als likembe bekannt, während in Mosambik die Nyungwe von sannst sprechen. Weitere Bezeichnungen sind zanza (Bena Luluwa in West-Kasai), kadonogo (Uganda) oder luliimba (Makonde in Tansania).

Der Name des Instruments kommt also aus Malawi. Als Daumenklavier konnte sich das Instrument während der Kolonialzeit in Europa verbreiten.

Wie funktioniert das Kalimba Instrument?

Einsteiger Kalimba für BeginnerZupfst Du die Metallzungen des Instruments an, werden diese in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen erzeugen die Töne. Das Lamellophon wird durch das Vor- und Zurückschieben der einzelnen Zungen oder Lamellen gestimmt. Die Metallzungen werden also kürzer (höhere Töne) oder länger (tiefere Töne) gestaltet. Damit ist eine Stimmung au jedes existierende Tonsystem möglich. Traditionell werden die Instrumente aber in Bezug auf Intervalle gestimmt.

Die einzelnen Töne sind bei der diatonischen Tonleiter abwechselnd rechts und links von der Mittellamelle angeordnet. Dadurch ergibt sich ein hübsches Bild: Die mittlere Zunge ist die längste, nach außen werden die Zungen immer kürzer. Dadurch lässt sich das Instrument mit den Daumen recht einfach spielen: Du kommst ohne große Handbewegungen überall leicht heran. Vergleicht man die Kalimba mit einem Klavier, wird dir schnell auffallen, dass der Aufbau der Tonleiter von einem tieferen Ton bis zum nächsthöheren Ton im Wechsel sich auf die andere Seite verschiebt. Du spielst die Tonleiter also nicht von links nach rechts, sonder bewegst dich im Wechsel. Das ist eine kleine Umstellung. Aber dank der notierten Zahlen und der Buchstaben der Tonleiter wirst du dich schnell zurechtfinden.  Eine kleine Anmerkung: Statt dem H, was man bei Klavieren kennt, hat man hier ein B. 

Zupfst Du zwei Lamellen, die nebeneinanderliegen, erzeugst du damit eine konstante Terz. Bei drei nebeneinanderliegenden Zungen ist es ein Dreiklang. Das Prinzip ist extrem einfach – und deshalb ist es auch gar nicht schwer, dieses Instrument spielen zu lernen.

Welche Arten gibt es?

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Kalimbas, denn landläufig wird die Bezeichnung als Oberbegriff für unterschiedliche Instrumente genutzt. Ähnlich sind beispielsweise die Mbira aus Simbabwe und die moderne Entwicklung Sansula. Traditionell unterscheiden sich die Instrumente durch die Materialien, aus denen sie gefertigt sind: Die Zungen bestehen bei Kalimbas zwar häufig aus Eisen, können aber auch aus Rohr oder Holz gebaut sein. Heute findet man das Instrument in Afrika auch mit Zungen aus Fahrradspeichen und anderen Gegenständen aus Metall. Die Halterung ist in der Regel ebenfalls aus Metall gefertigt.

Der Körper dagegen variiert wiederum: Es kann hierbei um ein Holzbrettchen handeln oder um einen kleinen Hohlkörper aus Holz, Kokosnussschalen oder ähnlichem Material. Wie groß genau der Klangkörper ist, variiert ebenfalls. Sogar Bambusstangen kommen dafür infrage. In der Regel ist der Klangkörper jedoch nicht größer als die Hülle einer DVD. Das Instrument ist also verhältnismäßig klein und kann überallhin mitgenommen werden.

Wie viele Lamellen das Instrument hat, variiert ebenfalls. Je mehr Zungen verbaut sind, desto mehr Töne lassen sich erzeugen – eine bessere Ausstattung sorgt also immer auch fĂĽr ein größeres Klangspektrum.

Warum ist es ein ideales Instrument für Anfänger?

Der einfache Aufbau des Instruments, die klare Anordnung der einzelnen Zungen und die kleine Größe machen Kalimbas zu idealen Einsteigerinstrumenten. Spielen lernen ist nicht schwer, das stellst Du schnell fest. Und Kalimbas sind auch nicht kostenintensiv, die einfachen Instrumente fĂĽr Anfängerinnen und Einsteiger bekommst Du schon fĂĽr zweistellige Beträge. Du spielst das Instrument zwar beidhändig, aber nur mit den Daumen – anders als bei Klavier, Gitarre oder den verschiedenen Blasinstrumenten bewegst Du also am Anfang immer nur zwei GliedmaĂźen gleichzeitig. Das ist schnell gelernt!

Kalimba kaufen – Ratgeber

Kalimbas haben als Instrumente für Kinder, Einsteiger und Anfängerinnen einige Vor- und Nachteile. Die Instrumente sind sehr mobil, und durch die einfache Erlernbarkeit sind sie auch für jüngere Kinder gut geeignet. Wer es komplexer will, kann durch Anziehen der Lamellen immer wieder unterschiedliche Tonlagen erzeugen. Dazu ist das Instrument auch noch preisgünstig.

DemgegenĂĽber stehen ein paar Nachteile: Das Klangspektrum ist immer etwas eingeschränkt. Optisch ist das Instrument nicht so ansprechend – ein FlĂĽgel macht selbstverständlich mehr her. Sind die Klangzungen nicht ordentlich abgerundet, besteht zudem eine gewisse Verletzungsgefahr. Und das fĂĽhrt auch schon zu den Punkten, die Du beim Kauf beachten solltest.

Was macht eine gute Kalimba aus?

Ein gutes Instrument erzeugt immer einen sauberen Klang. Kalimbas musst Du erst einmal stimmen. Trotzdem darf das Instrument nicht durch Misstöne auffallen. Eine saubere Verarbeitung und damit eine angenehme Haptik sowohl von Resonanzkörper als auch von Lamellen sind ebenfalls selbstverständlich.

Worauf ist beim Kauf einer Kalimba zu achten?

Achte darauf, zwei, drei oder mehr Instrumente auszuprobieren, bevor Du Dich fĂĽr eines entscheidest. Der Vergleich ist wichtig: Kalimbas können ganz unterschiedlich gebaut sein. Liegt der Resonanzkörper nicht gut in der Hand, wirst Du keinen SpaĂź an Deinem Instrument haben. Sind die Metallzungen scharfkantig, tun Dir die Finger weh – auch das macht keinen SpaĂź. Solche Dinge findest Du aber nur im direkten Vergleich verschiedener Instrumente heraus.

Achte auch auf den Klang. Im Fachgeschäft kaufen hat Vorteile: Hier kannst Du Dir Dein Instrument vor dem Kaufen stimmen lassen und gegebenenfalls auch den Klang mehrerer Instrumente vergleichen.

Als Anfänger oder Einsteigerin solltest Du ein Instrument kaufen, dass etwa acht Klanglamellen hat. Mehr ist für die einfachen Melodien für Einsteiger nicht nötig und würde Dich überfordern. Weniger macht keinen Spaß, weil Du für viele Melodien eben diese Anzahl an Tönen benötigst.

Kalimba lernen – so geht’s

Du kannst ein Komplettpaket zum Lernen kaufen, in dem sowohl Dein Instrument als auch ein Transportkoffer und Noten enthalten sind. Oder Du erwirbst die einzelnen Gegenstände nacheinander. Am Anfang ist wichtig, dass Du Dein Instrument stimmen kannst. Du lernst also erst einmal, die Stimmzungen zu benennen und mit dem Stimmhammer umzugehen. Danach beschäftigst Du Dich mit der korrekten Haltung Deines Instruments. Denn das ist Voraussetzung, um spielen zu lernen. Die ersten Spieltechniken kommen dann auch schon zur Sprache. Erst jetzt wirst Du Dich mit Noten daranmachen, Melodien zu erzeugen.

Noten sind einerseits wichtig, damit Du Dir ein Repertoire an Melodien aufbaust. Aber auch Variationen und Effekte gehören zum Spielen lernen dazu.